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Ein Naturjahr |
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Schneeglöckchen (Galanthus nivalis Es ist die erste Blütenpflanze des Jahres. Natürliche Standorte gibt es in unserem Landkreis nicht. Ist zuweilen verwildert an Bauschutt-Deponien zu sehen, wenn die Knollen mit der Gartenerde abgelagert wurden (unter "Bauschutt-Deponien" verstehe ich alle Lagerorte, - auch die nicht Amtlichen - in Wäldern, Hecken und an Bachufern). |
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Wiebke Die Natur kann auch Leid zufügen - haben die
Ursachen etwa wir Menschen selbst zu verantworten? |
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Gewöhnliche Hainsimse Wer zu früh das Freie sucht, muß mit "kalten Füßen"
rechnen. |
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Franziska Ein Vorfrühlings- Versteckspiel rund um einen Baum. |
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Märzenbecher (Leucojum
vernum) Die wenigen, noch verbliebenen natürlichen Standorte
dieses Vorfrühlings-Boten müssen heute vor dem unbedachten Abrupfen
oder gar Ausgraben durch Unbelehrbare von Menschen anderer
Einstellung geschützt werden. Wir sollten daran denken, dass auch die
verschwenderische Pracht der Natur irgendwann auf hausgemachte Grenzen stoßen
kann. |
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Natürliche Lebensräume Laden zu ersten Frühjahrs-Spaziergängen und Beobachtungen
ein. |
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Wald-Bingelkraut Das Faszinierende am Frühlings-Erwachen kann auch an
unscheinbar wirkenden Blüten bewundert werden. |
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März-Veilchen (Viola
odorata) Wenn im Laubwald die Veilchen blühen, dürfen auch wir Menschen sicher sein, daß der Frühling Einzug gehalten hat.
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Buschwindröschen Wenn diese Pflanze ihre volle Blütenpracht zeigt,
noch ehe sich das Blätterdach des Laubwaldes ausbreitet, hat der Erstfrühling
Einzug gehalten.
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Acker-Stiefmütterchen (Viola
arvensis) |
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Weißmoos
(Leucobryum glaucum)
Wir büßen gewiß nichts von unserer Ehre ein, wenn wir auch zu den kleinen
Dingen des Lebens aufschauen. |
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Küchenschelle (Anemone
pulsatilla) Dieser herrliche Frühlingskünder der Trockenrasen
ist bei uns gar nicht so selten. Da die Pflanze bereits im zeitigen Frühjahr
"das Weite sucht," hat sie sich entsprechend warm angezogen in
Form von dichten Wollhaaren. |
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Schachblume (Albino) Ist in unserem Landkreis wohl ausgerottet. In manchen
naturnahen Sumpfwiesen wird die Wiederansiedelung versucht. |
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Sumpf-Dotterblume (Caltha
palustris) Ein typischer Nässezeiger. Sie ist bei uns noch
allgemein verbreitet, läuft aber dennoch Gefahr, durch Trockenlegung
ihres angestammten Lebensraumes, der Feuchtwiese, mehr und mehr zu
verschwinden. |
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Frühlings-Wald Man "riecht" es förmlich, daß der Frühling
Einzug gehalten hat. |
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Wohlriechende Weißwurz (Polygonatum
odoratum) Aus der Frosch-Perspektive verstärkt sich die
Überzeugung,
wonach die Natur-Architektur mit der des Menschen allemal mithält. |
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Maiglöckchen (Convallaria
majalis) Standorte dieser wunderschönen, als Inbegriff des Frühlings
bekannten Pflanze dürfen noch(?) preisgegeben werden. Übrigens sind die
verführerisch roten Früchte sehr giftig. |
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Heideröschen (Daphne
cneorum) Präsentiert sich gerne in üppigen Polstern. Leider
kann der betörend wohltuende Duft dieser Pflanze hier nicht wiedergegeben
werden. |
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Schwalbenschwanz auf Heideröschen (Papilio machaon + Daphne
cneorum) Zwei allgemein als "stark vom Aussterben bedroht" geltende Arten auf einem Blick. |
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Wörnitz (im Ries) Natürliche Schilfzonen im Überschwemmungsbereich unserer
Flüsse wurden mehr und mehr zurückgedrängt. |
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Kastanien- und Rapsblüte Im Vollfrühling zeigt die Natur ihr Kleid von einer mannigfaltigen Farbenpracht. |
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Hahnenfuß- und Rapsblüte Wenn in Feldern der Raps blüht, zeigt sich in naturnahen Wiesen der Hahnenfuß in seiner gelben Pracht. |
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Teich-Schachtelhalm (Equisetum
fluviatile) Die
Urahnen dieser interessanten Pflanzen-Familie sind in der Perm-Periode,
also vor 250 Millionen Jahren(!) abgestorben. Was ist im Vergleich dazu
ein Menschenalter? |
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Wiesen-Kinder Im Frühsommer
kann hier wohl einiges entdeckt werden. |
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Wörnitz im Gegenlicht Sie darf sich noch frei durch die Landschaft schlängeln; Flussmäander ist der Fachausdruck dafür. |
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Dunkle Akelei (Aquilegia
atrata) Sie teilt sich
den Lebensraum, die natürliche Flußaue, gerne mit dem etwas früher zur
Blüte kommenden Frauenschuh. |
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Buchen-Wald im Frühsommer (Fagus
sylvatica) Wohltuend für
den Wanderer, wenn "draußen" die Temperatur auf 30 Grad
angestiegen ist. |
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Gelbe Taglilie (Hemerocallis
lilio-asphodelus) Fazit aus der zu starken Publikmachung von Superbiotopen: "Die Natur ist dem Massenansturm des Menschen nicht gewachsen, auch dann nicht, wenn alle nur mit der an sich guten Absicht kommen, Naturwunder hautnah zu erleben." |
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Türkenbund-Lilie (Lilium
martagon) Ich
"verfluchte schon die Menschen", als ich diese Pflanze mit
abgerissenen Stengeln sah; bis sich herausstellte, daß die Blüten
dieser herrlichen Pflanze wohl zur Leibspeise der Rehe gehört. |
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Weißer Diptam (Dictamnus albus) Er ist in unseren Wäldern fast nicht mehr anzutreffen. Der wohltuende, intensive Zitronenduft dieser Pflanze wirkt betörend. Sie kann sich bei starker Sonneneinstrahlung selbst entzünden, ohne dabei Schaden zu nehmen. Beim brennenden Dornbusch aus dem alten Testament könnte es sich um diese Art gehandelt haben. |
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Wasserfeder (Hottonia palustris) Sie lebt in seichten, natürlichen Gewässern, ist allerdings nur (noch) sehr selten anzutreffen. |
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Sibirische
Schwertlilie (Iris
sibirica) Ging mit ihrem
natürlichen Standort, der Sumpfwiese, mehr und mehr zurück, so daß sie
heute nur noch sehr selten anzutreffen ist. |
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Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium) Ausgedehnte Bestände dieser botanischen Kostbarkeiten sind in unserem Landkreis Donau-Ries nicht zu finden. Es gibt sie aber noch in üppiger Zahl in den Sumpf- und Moorgebieten des Alpenvorlandes. |
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Am Wegesrand Das Auftreten der Bunten Kronwicke (Coronilla varia) kann als Zeiger für nährstoffarme, ruderalisierte Gebiete angesehen werden. |
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Klatschmohn (Papaver rhoeas) ... Werden und Sein - wo könnten wir diese Faszination besser erleben als in freier Natur? |
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Sommertraum Die alltäglichen
Dinge des Lebens können sich uns mitunter als Traumbild offenbaren. Es
kommt dabei nur auf die "Betrachtungsweise" an. |
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Gelbbauch-Unke (Bombina
variegata) Leben in einer
ganz normalen Pfütze. |
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Pfützen-Beobachtung Schwer
vorstellbar, daß sich darin so manch interessantes Leben abspielt. |
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Gerstenfeld Wir sollten
auch das dulden, was auf den ersten Blick als Fremdkörper wirkt. |
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Hunds-Quecke (Agropyron
caninum) ...auch Gräser
verdienen unsere Aufmerksamkeit. |
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Aufrechte
Trespe (Bromus
erectus) Bei Pflanzen,
die den Wind als Medium der Pollenverbreitung gewählt haben, wären die
bunten Kronblätter für den Prozess der Arterhaltung sogar hinderlich.
Unsere Gräser sind also Spezialisten, die ein komplexes Problem mittels
einfacher Strategie nahezu perfekt gelöst haben. |
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Smaragd-Eidechse (Lacerta
viridis) Was sie wohl tut? ...Sichern des
eigenen Reiches oder ganz einfach sonnenbaden? |
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Franziska Geben
wir unseren Kindern Gelegenheit, die Natur zu entdecken. |
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Gehübung Die Notbremse kann manchmal Schlimmeres verhindern. |
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Wiesen-Pippau + Heufalter (Crepis biennis + Colias australis) Futterpflanze
und ihr Bestäuber, die bis in den Herbst hinein zu sehen sind. |
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Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) Ist
so selten anzutreffen, wie ihr Lebensraum: "Lichte, meist mit Kiefern
bestandene Magerrasen." |
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Heupferd (Locusta viridissima) Kinderstadium
- die großen Flügel werden sich erst noch herausbilden. |
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Kornblume und Klatschmohn (Centaurea cyanus und Papaver rhoeas)
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Kornrade (Agrostemma githago) Eine früher häufige Getreide-Begleitpflanze (ich glaube, mich an diese Art noch gut erinnern zu können), die heute wohl keinen natürlichen Standort mehr hat - übrigens nicht nur in unserem Landkreis. Sie kann als ausgerottet gewertet werden. Ob sie wieder angesiedelt werden könnte, ist fraglich, da sie wohl auch in Zukunft nicht in ihrem angestammten Raum geduldet wird, weil sie für den menschlichen Verzehr giftig ist und in dieser Eigenschaft das Mehl verdirbt. |
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Gemeiner Frauenspiegel (Legousia speculum-veneris) Eine wunderschöne Pflanze, die in unseren Getreidefeldern fast nicht mehr zu finden ist. |
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Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis) Ebenfalls leider fast schon gänzlich aus unseren Getreidefeldern verschwunden ist diese Kostbarkeit. |
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Buchenspargel (Monotropa hypophegea) Sie
hat es nicht nötig, die für das Leben erforderlichen Nährstoffe durch
"Assimilieren" selbst zu produzieren - deshalb fehlt auch das
Blattgrün; sie schmarotzt ganz einfach an ihrer fleißigen
Wirtspflanze. |
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Wolken Wie
würde wohl unsere Erde aussehen, wenn die Luftfeuchtigkeit infolge der Wärmeabnahme
mit zunehmender Höhe nicht kondensieren und das Wasser in Form von
Regen freigegeben würde? |
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Technik-Faszination Jeder darf seine persönlichen Eindrücke sammeln. |
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Weiße Seerose (Nymphaea alba) Badebetrieb, Wassersport und Kiesabbau in unseren Seen sorgten dafür, dass diese eindrucksvolle, wohl schönste Wasserpflanze fast nicht mehr zu finden ist. |
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Gelbe Teichrose (Nuphar lutea) Sie ist in ruhig fließenden Gewässern noch verbreitet. |
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Prachtlibelle (Calopteryx splendens) Wer
nicht sehr gut im Fliegen ist, kann dies durch hervorragende Eigenschaften
als Ansitz-Jäger ausgleichen. |
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Blaugrüne Mosaikjunger (Anax imperator) Sind
völlig harmlos für den Menschen, unsere Libellen. Etwas Neid kann bei
der Bewunderung der Flugeigenschaften dieser Art aufkommen - unsere
besten Hubschrauber sind wohl nur ein kleiner, von Menschenhand
gefertigter Abklatsch dessen, was die Natur längst geschaffen hat. |
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Raupe Sie ist mitten d'rin, in der vollständigen Metamorphose; also auf dem Weg vom Ei, über die Raupe, Puppe, zum fertigen Falter. ...Gehen wir davon aus, daß sie (oder er) es schafft. |
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Breitblättriges Knabenkraut (Orchis latifolia) Diese Orchideen-Art ist bei uns erfreulicherweise noch nicht als sehr selten einzustufen. Wir müssen allerdings streng darauf achten, daß ihr Lebensraum, die Feucht- oder Sumpfwiese nicht noch weiter "kultiviert" und damit dezimiert wird. |
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Weißes Waldvögelein (Cephalanthera damasonianum) Wald-
und Trockenrasen-Pflanze, die zu den drei häufigsten, bei uns
einheimischen Orchideenarten gezählt werden darf (sofern die
Bezeichnung "häufig" bei Orchideen überhaupt noch
gerechtfertigt ist). |
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Rotes Waldvögelein (Cephalanthera rubra) Wald-Orchidee,
die im Vergleich zu ihrer "weißen Verwandtschaft" viel
seltener anzutreffen ist. |
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Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) Selbst-Erhaltungskunst
in Perfektion. Die Blüten unserer Ragwurz-Arten sehen den Insekten, die
sie bestäuben sollen, täuschend ähnlich; sie locken die männlichen Geschlechter
dieser Arten noch dazu durch speziell ausgebildete Sexualduftstoffe an;
...und die Herren fallen prompt darauf herein ...und bekommen ihre Packung
mit auf den Weg zur nächsten Pflanze. |
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Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata) Schade,
dass solche Orchideen-Biotope in der Seltenheitsskala ganz oben
einzutragen sind (Hier ist noch das Heideröschen zu sehen). |
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Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) Bei
uns sehr selten zu entdecken. Liebt Magerrasen, wie sie vereinzelt noch in
Flussnähe vorkommen. |
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Geflecktes Knabenkraut (Orchis maculatus) Sie zählt zu den Orchideenarten, die in Feuchtwiesen hie und da noch etwas öfters anzutreffen sind.
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Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis) Ich habe diese Orchidee bisher in vielen, vielen Jahren nur an einem einzigen Standort als Einzelexemplar gesehen. |
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Zweiblättrige Kuckucksstendel (Platanthera bifolia) Diese reinweiße Orchidee benötigt als Lebensraum frischen, gesunden Laubwald. |
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Frauenschuh (Cypripedium calceolus) Sie ist die stattlichste unter den heimischen Orchideen. Bezeichnende
Feststellung einer Frau anlässlich einer Unterhaltung im
Frauenschuh-Eldorado: "Diese Pflanze ist wohl vor dem Menschen nicht
mehr zu retten, weil sie viel zu schön ist." ...Hoffentlich müssen
wir uns eines Tages nicht mit Wehmut daran erinnern. |
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Echte Sumpfwurz (Epipactis palustris) Liebt
die Gesellschaft von Artgenossen. Die natürlichen Standorte dieser
wunderbaren Orchidee müssen fast schon wie die "Stecknadel im
Heuhaufen" gesucht werden. |
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Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea) Sehr seltene Orchidee unserer Magerwiesen, die heute kaum noch (in Flussnähe) vorkommen. |
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Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) Ist leicht am paarweisen, verwachsenen Fruchtstand zu bestimmen. |
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Stadt-Umfeld Lichtblicke,
die zum Verweilen einladen. |
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Spaziergang Von Schritt zu Schritt dem Frühherbst näher kommen. Auch die Landschaften zeugen davon. |
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Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus) Eine
typische Art der Gewässer-Ränder; ist ziemlich selten anzutreffen. |
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Spätsommer-Landschaft Blick vom Rollenberg im Ries auf Hoppingen. Typisch für den Kraterrand des Rieses sind die zum Teil ausgedehnten Wacholder-Trockenrasen. |
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Gold-Aster (Aster linosyris) Am Fundort, ein natürlicher Trockenrasen im Ries, konnte ich nur wenige Exemplare dieser Pflanze entdecken. Sie gilt als äußerst selten. |
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Gekielter Lauch (Allium carinatum) Wer diese Pflanze findet, hat eine echte Rarität vor Augen, die - botanisch gesehen - eine Kostbarkeit darstellt. Rupfen wir nichts ab, was uns nutzlos oder uninteressant erscheint. |
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Gold-Distel und Silbergrüner Bläuling (Carlina vulgaris + Lysandra coridon) Eine
ausgesprochen seltene Distel-Art; ich jedenfalls kenne davon nur einen
einzigen natürlichen Standort. Der Bläuling ist auch in
Wacholder-Trockenrasen zu sehen. |
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Zipfelfalter (Nierenfleck-) (Thecla betulae) (Fast) perfekter Schutz vor dem Gefressenwerden. Die zipfelförmigen Verlängerungen der Hinterflügel täuschen im Flug den Kopf und Körper des Falters vor. So mancher Vogel bekommt statt des erhofften Leckerbissens nur einen Flügelfetzen ab, den der Falter wiederum unbeschadet "verschmerzen" kann. |
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Rapsweißling-Paarung (Artogeia napi) Eine
häufigere Art, die offensichtlich noch ausreichende Freiräume zur Art-Erhaltung vorfindet. |
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Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla) Ein typischer Wald-Schmetterling, der bei uns leider selten geworden ist. |
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Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) Menschlich
gesehen ist die Schönheit unserer Schmetterlinge wohl nur mit
Superlativen wie "Juwelen der Natur" zu umschreiben. |
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Aurorafalter (Anthocharis
cardamines) Wenn die typischen Feuchtwiesen aus den Landschaften verschwinden, kann auch dieser herrliche "Frühlings-Gaukler" nicht überleben. In unserem Landkreis ist die Futterpflanze seiner Raupe, das Wiesen-Schaumkraut, noch weit verbreitet. |
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Kaisermantel und Schachbrett (Argynnis paphia + Melanargia galanthea) Raum
für alle ...oder friedliche Koexistenz? |
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Kaisermantel und Biene ...im Huckepack-Verfahren. Ich kann es nicht erklären, aber diese und die nächste (JL_87_K022) Aufnahme sind meine Lieblingsfotos. |
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Kleiner Fuchs (Vanessa urticae) Hat
er das Tor zur Freiheit gefunden? |
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Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) Wenn sie zur Blüte kommt, ist der Frühherbst eingetroffen; sie trägt also ihren Namen völlig zurecht. |
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Deutscher Enzian (Gentiana germanica) Ist
in den Wacholder-Trockenrasen, besonders des Ries-Randes, häufig
zu sehen.. |
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Wacholder im Vollherbst (Juniperus communis) Blick
von der Heide bei Katzenstein im Ries zum Rollenberg (Hintergrund). |
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Spinnennetz Welches
menschliche Bauwerk könnte mit der natürlichen Schönheit und Statik
mithalten? |
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Rotbuche (Fagus sylvatica) Wald-Spaziergang
im Herbst. |
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Buchecker Als
Kind wusste ich nicht, dass die Frucht der Rotbuche schwach giftig ist.
...Wir haben sie jedenfalls in Mengen verspeist. |
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Eichenblatt Wenn das letzte Blattgrün verschwindet, ist die Natur bereit zur Winterruhe - sie hat sich die Pause redlich verdient. |
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Sonnenstrahlen Die Natur nutzt auch die kleinste Lichtung, um neues Wachstum zu entfalten. |
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Fichtenwald Die Bodenvegetation ist in Mischwäldern wesentlich reicher als in solchen Fichtenäckern. |
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Natur-Rückzug Bilder
der Beschaulichkeit und Ruhe. Sie können wohl am besten im Herbst erlebt
werden. |
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Acker-Schollen Kaum vorstellbar, dass die Zahl der Lebensformen, die sich darin verbergen, ins Unendliche geht. |
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Schneelandschaft Die untergehende Sonne kann sogar dem weißen Schnee ein rötliches Kleid bereiten. |
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Doldenblütler im Winter Nach einem Eisregen sind alle Pflanzenteile von einem bizarren Eismantel umgeben. |
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Hagebutte (Rosa
canina) Die Früchte der Heckenrose(n), hier der Hunds-Rose, sind auch noch im Spätwinter zu entdecken. Als Kinder haben wir daraus "Juckpulver" gewonnen. |
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Beschauliche Ruhe Der Winter bietet unserer Natur jede Menge Gelegenheit, sich von dem emsigen Treiben des vergangenen Jahres zu erholen. Sie sammelt sozusagen Kräfte für neues, üppiges Leben. |
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